7 typische Beschwerden, die durch eine Magenstörung entstehen.


Der gesunde Hundemagen wird durch eine starke Magenschleimhaut bedeckt, die ihn vor der Magensäure schützt. Wird diese Schutzschicht beschädigt oder kommt es zu einer Aufgasung, werden die Magenwände immer dünner. Dies macht sich an verschiedenen Punkten im Hundekörper bemerkbar.


Wie kann es zu Störungen im Hunde-Magen kommen?

Durch Fehl- oder Überernährung kommt es immer häufiger zu Magenproblemen beim Hund. Grund dafür ist meist eine Übersäuerung des Magens. Eine übermäßige Produktion von Magensäure kann verschiedene Ursachen haben. Hierzu gehören unter anderem Fütterungsfehler (zu hoher Eiweiß- oder Kohlenhydratanteil), Infektionen, zu häufiges Füttern oder Giftstoffe.


 

Bild: dasgesundetier

1) Tränendrüsen

Die Augen eines gesunden Hundes sind immer sauber. Bei einer Magenstörung wird die Funktion des Lymphsystems beeinträchtigt. Die Folge: Der Hund leidet unter Augenausfluss (so genannten „Tränenstraßen“) oder hat oft entzündete Augen. 

Meine Empfehlung: Magensanierung + Aloe Vera Gel (nur hochwirksam) + Augenrein (tiervitalcoach.de), Darmsanierung


2) Zahnfleisch

Durch die Vermehrung von „schlechten“ Bakterien macht sich eine Magenstörung beim Hund häufig durch entzündetes Zahnfleisch oder Parodontose bemerkbar. 

Meine Empfehlung: Magensanierung + Aloe Vera Gel (nur hochwirksam) + Aloe Gelly ins Maul,  Pro Dentax (tiervitalcoach.de), Darmsanierung


3) Schilddrüse

Von Magenstörungen ist oft auch das Gewebe und somit die Funktion der Schilddrüse betroffen.

Meine Empfehlung: Magensanierung + Aloe Vera Gel (nur hochwirksam) + Vit. B. für Hund zur Ernährung der gesunden Zellen im Gewebe der Drüse.


4) Brust-/Bandwirbel

Auch Rückenschmerzen beim Hund werden nicht selten durch Magen-/Darmprobleme verursacht. Dabei sind oft die hinteren Brust- und Wirbelgelenke betroffen. 

Meine Empfehlung: Magensanierung + Aloe Vera Gel (nur hochwirksam) + Unterstützung Bewegungsapparat (NEM) 


5) Genick

Durch Aufgasung im Magen kommt es zu Sauerstoffarmut im Blut. Dies kann Genickschwellungen oder das so genannte „Head Bobbing“ zur Folge haben. 

Meine Empfehlung: Es gibt keine anerkannte Ursache für das „Head Bobbing“. Medivitan + Magnesium + Karsivan,  + Aloe Vera Gel (nur hochwirksam) 


6) Kniescheibe

Von Magenstörungen kann auch die Kniescheibe Ihres Hundes betroffen sein. Dies macht sich zum Beispiel durch eine Luxation (Verrenkung) der Kniescheibe bemerkbar. 

Meine Empfehlung: Magensanierung, Aloe Vera Gel, Unterstützung des Bewegungsapparates, Physiotherapie


7) Gesäuge

Wucherungen im Gesäuge-Bereich gehören zu den häufigsten Problemen von denen Hündinnen betroffen sind. In den Milchdrüsen finden sich besonders viele Orte, an denen sich toxische Substanzen, Entzündungsprodukte u.v.m. ablagern können.

Meine Empfehlung: Magensanierung, Aloe Vera Gel (nur hochwirksam) , genaue Anamnese  notwendig.



  • Hinweis: hier handelt es sich, um reine Empfehlungen als naturheilkundliche Alternativen. Die Anwendung Ihrerseits passiert auf eigene Gefahr.

Falls Sie eine genaue Anamnese wünschen, vereinbaren Sie einen Telefontermin/Termin in der Praxis.



THP Bianca Großmann




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MITOCHONDRIEN

Die Mitochondrien, kleine Organellen der Körperzellen, werden bisher in der Tiermedizin wenig beachtet. Es gibt jedoch inzwischen immer mehr Hinweise darauf, dass auch viele Erkrankungen unsrer Tiere durch eine Dysfunktion der Mitochondrien mit verursacht werden. Dazu gehören zum Beispiel Allergien, Stoffwechselerkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Herzprobleme und vieles mehr. Hat man nun die Möglichkeit, die Mitochondrien zu behandeln, so kann man auch diese Krankheiten besser und erfolgreicher therapieren. 

Die Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zelle

Mitochondrien sind in fast allen Körperzellen vorhanden – in mehreren Kopien, in manchen Zellen (z. B. Herzmuskel) sogar zu Tausenden. In den Mitochondrien läuft die sogenannte innere Atmung (Atmungskette) ab, über die  diese kleinen Zellorganellen den Hauptanteil der Energie, den die Zellen brauchen, erzeugen: Sie produzieren das Energiemolekül ATP von dem z.B. der Mensch jeden Tag so viel benötigt, dass die Hälfte des Kalorien-Tagesbedarfes in den Umsatz dieses Moleküls gesteckt wird!

Abb._2_ATP-Produktion

Und es gibt noch eine  Vielzahl enorm wichtiger Stoffwechselprozesse, die diese mikroskopisch kleinen "Körnchen" übernehmen! Vor allem auch Aufgaben, die weit über das Geschehen in der einzelnen Zelle, in der sie sitzen, hinausgehen. Aber genau das führt dazu, dass Fehlfunktionen von Mitochondrien enorme Auswirkungen haben können.

Es gibt Erkenntnisse darüber, dass diese Fehlfunktionen der Mitochondrien z.B. ausgelöst werden durch:

● Umweltbelastungen und Chemikalienexpositionen 

● mechanische Traumata (z.B. der  Halswirbelsäule)

● multifaktorielle Überlastungen der körperlichen Entgiftungsfunktionen

Diese Faktoren führen zu unerwünschten und unterschwelligen Dauerentzündungen, die dann wiederum  oxidativen und nitrosativen Stress hervorrufen.

Die Mitochondrien sind dadurch besonders belastet

Eine Besonderheit der Mitochondrien ist es, dass sie ihr eigenes, mitochondriales Erbgut, die mtDNA haben. Kommt es nun aber durch den nitrosativen und oxidativen Stress zum Radikalenbeschuss der mtDNA, so hat das für die Mitochondrien heftige Folgen, denn die Schäden können nicht repariert werden und setzen sich sofort in Fehlfunktionen um und z.B. die Energiebereitstellung für die Zelle funktioniert nicht mehr richtig.

So kommt es zu sich immer weiter ausbreitenden Fehlfunktionen. Irgendwann  bricht ein schwer beherrschbares Chaos im Gewebe aus – die Symptome sind dann nicht mehr zu übersehen.

Viele Krankheiten – vielfältige Ursache

Abhängig davon, wo die Mitochondrien betroffen sind können z.B. folgende Erkrankungen entstehen:

● Allergien

● Autoimmunerkrankungen

● Rheuma

● Herzprobleme

● Diabetes mellitus

● KPU

● Reizdarmsyndrom

● Allgemeine Abwehrschwäche

● Stoffwechselerkrankungen

Auf diese Art und Weise erklärt sich auch, warum viele dieser Patienten nicht nur mit einem Leiden geschlagen sind, sondern im Laufe der Zeit immer weitere Erkrankungen entwickeln. Das ist besonders bei Allergikern und bei Autoimmunerkrankungen sehr häufig zu beobachten.

Die betreuenden Therapeuten können meist bei dieser Entwicklung höchstens einen Aufschub erreichen, manchmal jedoch – und viel schlimmer für alle Beteiligten – müssen sie dem Prozess hilflos beim Fortschreiten zuschauen. Die Ausrichtung der Therapie auf die Mitochondrien ist jetzt eine gute Möglichkeit hier wirklich helfen zu können.

Die Mitochondrienmedizin eröffnet neue Behandlungschancen

Abb._7_Mito-Medizin

Diese neue Ausrichtung des therapeutischen Handelns auf die Mitochondrien hat den großen Vorteil, dass sie die wirklichen Ursachen der Erkrankungen angeht. Natürlich steht an erster Stelle das Auffinden und Ausschalten der auslösenden Belastungen, z.B. durch die Austestung auf Futter-Unverträglichkeiten.  Doch die Mitochondrienmedizin kann mehr: Durch den gezielten Einsatz von

● hoch dosierten Vitaminen und Mineralstoffen

● Futterumstellungen

● Darmbehandlungen

● Entgiftungen und

● speziell entwickelten Diagnose- und Therapietechniken

kann die Mitochondrienmedizin der Zerstörung weiterer Mitochondrien entgegenwirken und geschädigte Zellen und Zellorganellen bei der Regeneration unterstützen sowie die Beseitigung von bereits irreversibel zerstörten Mitochondrien fördern.

Langfristig ist so eine auch außen sichtbare gute Erholung der betroffenen Tier-Patienten erkennbar. Je nach vorherigem Krankheitsstadium und Zerstörungsgrad der Gewebe kann eine deutliche Verbesserung der Symptome erreicht werden.

Die Mitochondrienmedizin ist also eine junge und innovative Medizin, die die Zukunft des therapeutischen Handelns in vielfacher Hinsicht bereichern und verbessern kann.

Quelle: mitomedvet

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